Kooperations-Partner:

St. Afra Hospiz Mering - Menschenwürdiges Sterben

 Telefon: 0 82 33 / 9 22 88

line

Frau JakobAugsburger Allgemeine, 14.1.2012
Hospizarbeit: Einen Abschied in Würde möglich machen
Sozialstationen in Friedberg und Mering bieten Kurse an. Dazu finden Ende Januar zwei Infoabende statt. Von Peter Stöbich

Abschied, Tod und Verlust sind in unserer Gesellschaft häufig Tabuthemen und so sterben Menschen oft einsam in einem anonymen Krankenhauszimmer. Wegbegleiter für Schwerkranke und deren Angehörige wollen die Hospizhelfer sein, die in unserem Landkreis in drei Gruppen in Aichach, Friedberg und Mering organisiert sind. Wer sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit interessiert, kann sich diesen Monat an zwei Abenden über die Ausbildung informieren. Sie finden am Montag, 30. Januar, in der Friedberger und am Dienstag, 31. Januar, jeweils um 19.30 Uhr in der Meringer Sozialstation statt.
weiterlesen

line

Zeitgeschenk
Ehrenamt
Ein Zeitgeschenk als letzter Wunsch. Meringer Sozialstation bietet einen Hospizhelferkurs an.(Von Heike John)

Unter dem Motto „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben“ wird in der Meringer Sozialstation ab Januar kommenden Jahres bereits zum zehnten Mal ein Hospizhelferkurs durchgeführt. „Wir suchen Menschen, die bereit sind, Sterbenden und ihren Angehörigen vor allem Zeit zu schenken“, erklärt Sonja Jakob. Die Pflegedienstleiterin der Meringer Sozialstation absolvierte im vergangenen Jahr mehrere Kurse und Fortbildungen und ist seit Juni die neue Meringer Koordinatorin des St.-Afra-Hospizes.  weiterlesen

line

Worum es geht:

Hospiz bedeutet: Menschenwürdiges Sterben in vertrauter Umgebung, im Kreis der Angehörigen, wenn möglich zu Hause.

Ausgebildete Hospizhelferinnen
besuchen Sie in Ihrer Wohnung, aber auch im Krankenhaus, der Kurzzeitpflege oder im Pflegeheim. Sie haben Zeit und unterstützen Sie und Ihre Angehörigen in den schwersten Stunden. Dies geschieht unabhängig von Ihrer Religionzugehörigkeit oder Weltanschauung, vom Lebenalter und von der Art der Erkrankung.

Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben,
aber den Tagen mehr Leben


line

Trauerarbeit-sind-keine-Tabus
Regelmäßig treffen sich die Hospizhelferinnen in den Räumen der Meringer Sozialstation. Zusammen, tauschen sich aus und bilden sich weiter. Foto: Heike John

Tod und Trauerarbeit sind keine Tabus

Es ist ein Dienst, bei dem nicht auf die Uhr geschaut wird und es ist zugleich der letzte Dienst, den man einem sterbenden Menschen erweisen kann. Hospizhelfer schenken vor allen Dingen Zeit.  Von Heike John  weiterlesen

line

Palliativ Care endet nicht mit dem Tod des Patienten, sondern geht darüber hinaus. Angehörige werden in ihrer Trauer begleitet und in allen anstehenden Angelegenheiten beraten und unterstützt. Dieser Ansatz in der ambulanten Pflege nimmt die Patienten und Angehörigen in ihrer Individualität an. Dieses Angebot kann dann der „Schutzmantel“ sein, in welchem sich alle geborgen und aufgehoben fühlen dürfen.

PalliativPalliative Care:
rot -rechteck  bestätigt das Leben und versteht den Tod als normalen Prozess
rot -rechteck  will den Tod weder beschleunigen noch verschieben,
rot -rechteck  liefert Linderung von Schmerz und anderen bedrückenden Symptomen,
rot -rechteck  integriert die psychologischen und geistlichen Aspekte der patientenzentrierten Pflege,
rot -rechteck  bietet ein Unterstützungssystem an, um dem Menschen zu helfen, so aktiv und selbstbestimmt wie möglich bis zum Tode zu leben,
rot -rechteck  bietet ein Unterstützungssystem an, um der Familie während der Krankheit des Menschen und in ihrem eigenen Trauerfall zu helfen.

Entstehung:
In Zusammenarbeit mit den Caritas Sozialstationen Aichach, Friedberg und Mering und dem Caritasverband für den Landkreis Aichach-Friedberg entstand nach einjähriger Vorbereitung im Jahre 1997 das ambulante St. Afra Hospiz  Mering. Inzwischen haben 9 Hospizhelfer Kurse stattgefunden und über 40 ehrenamtliche Hospizhelfer sind im Landkreis Aichach-Friedberg im Einsatz.

line

FrauJakob-querIhre Ansprechparterin
für unser Einzugsgebiet:


Frau Sonja Jakob
Telefon: 08233/9 22 88



line

Wenn Sie uns unterstützen wollen:

rot -rechteck  als ehrenamtliche(r) Hospizhelfer(in). Dazu bieten wir Hospizhelfer-Kurse an, die auch ein Praktikum enthalten.
Der nächste Kurs findet im Januar 2012 statt.

rot -rechteck  durch finanzielle Zuwendung:
   Caritasverband Achach-Friedberg
   Zweck “St. Afra Hospiz”
   Spendenkonto: 240 000 570
   Stadtsparkasse Ausgsburg
   BLZ 720 500 00

rot -rechteck  durch die Weitergabe des Hospizgedankens

line

Caritas]Caritasverband
Aichach/Friedberg e.V.
St. Afra Hospiz
Hermann-Löns-Str. 6
86316 Friedberg

Geschäftsführer:
Andreas Reimann
Telefon: 0821/26891-15
Fax: 0821/26891-19

Kastendeckel1

rot -rechteck  klären, wie wir Sie
    unterstützen können
rot -rechteck  beraten palliativpflegerisch
rot -rechteck  organisieren Ihre individuelle
     Begleitung
rot -rechteck  nehmen Kontakt mit den
     behandelnden Ärzten und
     Pflegekräften auf
rot -rechteck  sind Anssprechpartner,
    auch für Ihre Angehörigen
rot -rechteck  sind für sie kostenlos tätig

Fotolia_14977840_M2
Kastendeckel1

rot -rechteck  sind ehrenamtlich tätig
rot -rechteck  erbringen Ihren Dienst
    kostenlos
rot -rechteck  unterliegen der
    Schweigepflicht
rot -rechteck  suchen die Zusammenarbeit
    mit Angehörigen, dem Arzt
    und dem Pflegepersonal
rot -rechteck  bieten die Vermittlung eines
    Seelsorgers an
rot -rechteck  wollen den Hinterbliebenen
    helfen, die Trauer zu
    bewältigen
rot -rechteck  werden selbst regelmäßig
    begleitet und fortgebildet

Fotolia_14977840_M2
Kastendeckel1

rot -rechteck  Der Dienst durch das St. Afra
    Hospiz  kann die Zuwendung
    der Angehörigen nicht
    ersetzen.
rot -rechteck  Das St. Afra Hospiz lehnt
    aktive Sterbehilfe und
    Lebensverlängerung um
    jeden Preis ab.
rot -rechteck  Das St. Afra Hospiz kann
    keinen Pflegedienst ersetzen.

Kastendeckel1

Augsburger Allgemeine 12.08.2011
Ethische Aspekte der Patientenverfügung

Christine-NeukäuferFachfrau Christine Neukäufer vom St.-Afra-Hospiz referierte bei den Kissinger SPD-Frauen

Auf Einladung der Kissinger SPD-Frauen referierte Christine Neukäufer (Foto: ASF) vom St.-Afra-Hospiz Aichach-Friedberg über dieses schwierige Thema. Eine Erkenntnis aus dem Vortrag war, dass sich jeder, der eine Patientenverfügung möchte, vorher beraten lässt. weiterlesen

Kastendeckel1

Palliativ-1
Ambulante Palliativversorgung ermöglicht Pflege zu Hause


Wenn man es sich aussuchen könnte, dann würden die meisten wohl lieber zu Hause im Kreise der Familie als in einer sterilen Klinik sterben. Tatsächlich sterben aber 70 bis 80 Prozent aller Schwerstkranken im Krankenhaus. Mit ambulanter Palliativversorgung könnten viele dieser Patienten auch zu Hause betreut werden. Viele wissen aber nicht, dass es diese Möglichkeit gibt. weiterlesen

WDR  25 . Mai 2011
Video: Zurück auf die Palliativstation

Lisa Werner ist unheilbar an Bauchfellkrebs erkrankt. Trotzdem will sie selbstbestimmt leben und lachen - auch wenn der Tod absehbar ist. Sie hatte kurz Hoffung, konnte aus der Palliativstation entlassen werden. Doch der Alltag fällt ihr zu schwer - sie muss zurück. Video schauen